und dann war da noch …

song | אהבת לרעך כמוך – ואהבת
mood | lahlahlah

wir erinnern uns an diesen netten zeitgenossen? mittlerweile legte er sich eine eee zu. hantierte bis jetzt meistens mit usb-sticks und mobilen hdds herum. bis er feststellte, man könnte doch auch sowas wie sd-karten benutzen. einfacher zu handlen und überhaupt, erst die platzersparnis.
gesagt getan.

heute nachmittag, ich war mit einem bekannten von mir quasi mitten zwischen mariahilfer und neubaugasse, rief er mich an, er hätte ein prob. schee.
als wir uns später trafen, hielt er mir den eee unter die nase und fragte mich, wo man diese sd-karten eigentlich hineingäbe, weil er sei ums verrecken nicht in der lage, eine reinzustecken. ich nahm das teil, sah kurz auf den betreffenden slot, verkniff mir vorerst das lachen, zog die drin befindliche dummy-sd raus und legte sie am tisch. meinte zu ihm, er solle es mal da versuchen.

worauf er meinte, vielleicht sei er in der tat zu doof, vor lauter bäume den wald zu sehen, sozusagen.
ich konnte es mir nicht verkneifen und meinte, noch immer ein lachen unterdrückend: ‘also, wenn ich das jetzt auf dein sexualleben umlege, ich glaube, das wäre dann scho fast … vorausgesetzt, er käme überhaupt hoch.’

er sah mich kurz an, meinte dann ‘willst es versuchen? nur um des unterhaltungswertes wegen’
ich runzelte die stirn und erwiderte: ‘ich weiß nicht wirklich, ob ich den lachanfall überleben würde. aber wenn mir mal wirklich so fad ist, daß ich nicht weiß, wie ich die zeit totschlagen könnte, und mir absolut nichts anderes einfällt … vielleicht überlege ich es mir dann, ob es mir den unterhaltungswert wert wär’

er schob den eee zurück in seine tasche, holte einen tschick aus der packung und meinte darauf ‘ich schenk dir das haus im bgl. mach damit was du willst, verkauf es, mach mit dem geld sonstwas.’
ich stellte das glas soda auf den tisch und runzelte erneut die stirn. ‘nur damit ich das richtig verstehe, du würdest dein haus verkaufen, nur damit du …?’
ich nahm die am tisch befindliche ausgabe des fellnerismus und schlug sie auf, um sie mir vors gesicht zu halten. das mit dem nicht lachen wurde mittlerweile verdammt schwer.
‘es wärs mir wert, ja.’, erwiderte er.
ich begrub meinen kopf im bzw unterm fellnerismus, die vorbeigehende kellnerin dürfte etwas sehr seltsam dreingesehen haben …


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