und nun zu etwas ganz anderem … sozusagen …

song | falco – the sound of music [live @ wiener donauinsel ’93]
mood | i can has change of weather pwwease?

musicals sind an sich etwas nicht ganz uninteressantes. harry kupfer scheint gewußt zu haben, was er meinte, als er in einem interview sagte:

Weil mich Musical nur reizt, wenn es die oberste Qualitätsgrenze zumindest streift. Es gibt so viele Musicals, die brauchen gar keinen Regisseur, das kann ein Choreograf machen, die Leute gehen nur hin, um bestimmte Nummern zu hören.

und wenn wir uns einmal ehrlich sind, so unrecht hat er ja nicht. auch wenn er von der sogenannten ‘feindlichen’ seite, der oper, kommt. es stellt sich jedoch die frage – nüchtern betrachtet – welches musical fällt seiner meinung nach darunter … und warum. man darf spekulieren.

vorausgesetzt, sie haben auch eine sinnvolle story, die nicht zu stark vom triefenden schmalz durchzogen ist und nicht gerade im sinne von männchen und weibchen sehen sich, fallen in liebe, blah … ach ne, das war ja bollywood. aber im großen und ganzen ist der unterschied nicht so groß, wenn mans genauer betrachtet, bei beidem wird geredet, und aus dem nichts heraus brechen die darsteller in gesang aus und fangen an zu tanzen. natürlich könnte man das zum teil auch auf operetten anwenden. soweit mich meine erinnerung trägt. oder warens schlagerfilme aus den 60ern? peter kraus und so …
aber im grunde genommen ist die geschichte eigentlich überall die gleiche, egal ob jetzt darsteller plötzlich in gesang ausbrechen [weil sie anscheinend von was auch immer übermannt zu sein scheinen] oder auch nicht. am ende kommt es immer wieder auf diese eine geschichte zurück. er sie, zonk, usw. selbst nollywood bricht das mit zwang immer wieder in geschichten hinein, wo man sich eigentlich denken sollte, daß es genau dort nicht der fall sein sollte. so erst gestern wieder gesehen. es scheint, als wäre im prinzip genau diese eine geschichte der grund für menschliche existenz – oder hängt sie genau davon ab? ohne dieser geschichte das aussterben des homo sapiens? interessanter gedanke. wer braucht dann noch klimawandel und ähnliches …

aber zurück zum anfang … und damit zum musical. das in sich schon ein interessanter kosmos scheint. nicht nur wegen – oder gerade wegen? – den darstellern. guh. as if. und dann gibt es bekanntlich auch noch fans. genau. die gibts auch von anderen dingen. sängern, stars, fußballern, blah. aber ob deren fans auch in foren sräds aufmachen [in dem fall wohl doch eher threats … lol] in denen sie mutmaßen, wer mit wem und warum. das ganze wird noch interessanter durch den zufall, daß eben in dem bereich [schauspieler, sänger, tänzer] beziehungen nicht nur rein auf männchen/weibchen beschränkt sind. da kann man schon mal bunt durcheinander würfeln und beliebig austauschen, wie einem danach ist und einem verlangt. auch seine spekulationen auf dinge fußen lassen, die in augenzeugen-berichten anderer kulminieren, weil wenn x und y … dann müssen sie ja … und überhaupt.

doch selbst fan und fan sind nicht gleich fan. das merkt man auch in anderen foren. da gibts sogenannte ‘real fans’ [wobei es mir noch imemr ein mysterium ist, woran man die definiert], hardcore, nebenbei, normale, gemäßigte, anbetende [in der tat, auch solche] … und dann gibts noch die, die man gemeinhin als bütü bezeichnet. allerdings auch die mit abstufungen untereinander. auch wenn unbestätigten gerüchten zufolge die schlimmsten dieser art angeblich unter einer linde in der wallgasse zu finden seien. weiteren gerüchten zufolge sogar so gut wie täglich.

latnürlich sind jene dann die zuverlässigsten quellen, wenns um die frage des wer mit wem geht. und dann gibt es diese sräds, wie bereits etwas weiter oben erwähnt. traurigerweise wurde das original eliminiert, nachdem ein betroffener sich beim forenbetreiber beschwert hatte. aber man kann ausgesuchte ‘perlen’ hier nachlesen. nicht, daß sich das zum teil von dem unterscheiden würde, was so an bütü’s zum gesprächsthema gehört. [abgesehen von den üblichen lästereien, nettigkeiten, kleinkriegen und ähnlichem – ja auch in grüppchen untereinander] aber vielleicht gibt es da doch unterschiede zwischen der lokalität unter der linde und einem ehemaligen schwäbischen steckrübenfeld.

einige tage später als der sräd begraben wurde, kam ein neuer ans licht. man beachte den titel – sollten wir alle beachten …
genau … sollten wir … und uns alle viel mehr lieb haben und so tun als ob wir alle die unschuld in person wären und nie was damit zu tun gehabt hätten. wird ja immer wieder vorgezeigt, wie man sowas erfolgreich macht.

man genieße diese aussage im kontext an sich …


Es steht vielleicht nicht in der Betriebszeitung aber möglichweise wird dich jemand fragen wer denn das gewesen ist und vielleicht sagst du dann auch nicht: “Das geht dich eigentlich nix an denn es ist meine Privatsache” sondern sagt dass es dein Freund/in war🙂 . Ebenso ist es mit Darstellern: sie werden nicht nur als Künstler sondern auch als Privatpersonen wahrgenommen und je größerer Beliebtheit sie sich erfreuen desto reger ist vermutlich auch das Interesse an dem was sie tun.


in der tat, man sollte beachten, was man tut. und die, die ihr tun am vehementesten verteidigen … aber gut. man sollte nicht vom wahren leben auf ein kleines, unbedeutendes und absolut unwichtiges, weil harmloses forum schließen. und natürlich gibt es tausende andere foren, mit den gleichen themen, den möglicherweise gleichen inhalten bei manchen namen und … so weiter …

selbstverständlich frage ich mich jetzt nicht, warum ich assoziativ daran denken muß [und nein, ich meinte nicht das berüchtigte badewannen-foto mit den rosen] … und noch weniger frage ich mich, warum noch keiner auf die idee gekommen ist, rps zu schreiben über diese leute, die sie mehr oder weniger zusammenwürfeln in ihren vermutungen des wer mit wem. ich meine, wenn es schon massig fanfiction über diverse stücke gibt, warum dann nicht auch das?


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