effektives zeittotschlagen … oder ist das der wahre weg zum endgültigen erfolg?

song | era – the mass
mood | awfully tired … or as sammy said … i want to go home

man wünschte sich im stillen bereits gestern der alte – allerdings leider nur vertretende – cheffe möge wieder da sein. zumindest hatte man da eine sinnigere zeitverteilung, mit der man stellenweise mehr anfangen konnte. nun ja … so wurde man denn heute allen ernstens darlegend gelehrt in welcher zeit man denn am besten zum schönsten deckchen käme … oder zumindest dem mit dem ansprechendesten muster …

als ob man das nicht bereits anderswo mal gehört hätte … auch wenn es im mom etwas schwer erscheint, die tatsächliche source des ersten males ausfindig zu machen … nevertheless …

man darf sich anhand der ausgeteilten [quasi]liste allerdings hin und wieder in bezug auf die ausführungen doch fragen, aus welcher zeit jene stammen … und vielleicht zum teil auch noch, auf was genau sie hinzielen mochten, als sie zum ersten mal erstellt wurden – wie irgendwie so einiges, mit dem man in den letzten wochen papiertechnisch in berührung kam.

derartig [im eigenen gedankengang] mit besagten ausführungen ‘konfrontiert’, beginnt man sich beim schnellen drüberlesen doch zu wundern … selbstdisziplin, auch wenn einem nicht danach ist … etwas, das mit fleiß umschrieben bzw gleichgesetzt wird … phantasie? wtf?? … gute körperliche und [was mich innerlich mehr als nur stutzig machte] geistige gesundheit …

vielleicht liegts am kontext zum momentanen datum, daß mir dabei gewisse gedanken in bezug auf definitionen kamen … oder an meiner momentanen lektüre, die auch nicht gerade besonders geeignet ist, eben jene veranstaltung als ganzes nicht nur in der eigenen sinnigkeit zu hinterfragen, sondern vielleicht auch in der lüge im anspruch sich selbst [der kurs als solcher den trainern gegenüber und umgekehrt, wie auch jenen, die teilnehmen] gegenüber … als das, was es konzipiert war ebenso, wie auch der ausführung im sinne der [als solchen in der ausschreibung definierten] qualifizierung.
qualifizierung zu was? das weitergeben von inhalten auf bereits veralteten kopien; dinge, die bereits zu dem zeitpunkt, als sie erneut kopiert werden, nicht einmal mehr den toner wert sind mit dem sie gedruckt werden? oder erschöpft es sich in der quasi-weitergabe von ‘volksweisheiten’, die mit dem, was man im realen leben eher benötigen könnte, ebenso wertlos sind? dann kann man als zeit[vergeudung] auch gleich den hundertjährigen kalender auswendig lernen. wäre als ganzes gesehen vielleicht doch sinniger und würde auch eher dem [vermutlich vorherrschenden] bild der schwarzen reichshälfte ohnehin mehr entsprechen.

die fähigkeit, den respekt und die zuneigung anderer zu erwerben … vom philosophischen standpunkt der ansichtssache her vielleicht nicht so abwegig, was die sinnigkeit angeht … jedoch wohl kaum so zu erfüllen wie es dem anspruch her gerecht wäre, in einer gesellschaft, in der es hauptsächlich nur mehr um den einzelnen geht … wozu dann noch respekt vor dem nächsten, wenn man selbst das mittel [und maß] aller dinge ist [vorgegebenerweise zu sein hat] … und das nicht nur als braver und zum folgsamen konsumenten erzogener, der am besten nichts, das der anerkannten norm abweichend erscheint, anzweifelt. denn dann könnte er wieder zum suspekten objekt degradiert werden, wenns ganz dumm kommt. in zeiten, in denen es scheint, daß man aus manchen fehlern der vergangenheit doch nicht wirklich gelernt hat und sich anderen dingen wieder annähert, mit der argumentation der sicherheit gegen den mittlerweile angeblich allumfassenden terrorismus … dürfte es nur mehr eine frage der zeit sein, bis es wieder einmal so weit ist, daß man sich jedes wort, das man sagen möchte, allein schon im eigenen interesse besser drei mal überlegt … ob es nicht irgendwie im kritischen gegenüber sein könnte, sonstwie von der definition her unter möglichen terrorismus fallen könnte.

was mich ungewollt wieder zur geistigen gesundheit führt … in einem gesunden körper wohnt ein gesunder geist … ist es das, auf das angespielt wird? ab welchem moment ist man krank? ab welchem moment wird dann wieder unterteilt in wertes und möglicherweise unwertes leben?
vergangenheit sollte nicht nur dazu da sein, sich an jahrestagen [wie eben jenen im moment und den daraus resultierenden zahlenspielen] zu erinnern und festakte zu veranstalten … bewältigung alleine ist es auch nicht. eher sollte man sich mit beidem, ursachen und auslöser, sowie auch den daraus folgenden konsequenzen auseinander setzen und hinterfragen … nicht nur, inwieweit es möglich war und wie es überhaupt dazu kommen konnte … sondern vielmehr eher auch, wie viel noch heute weiterlebt, in jedem von uns … weitergegeben wurde von unsern eltern, großeltern … auf beiden seiten, tätern ebenso wie opfern. und ebenso die weiterführende frage, wenn wir den heute beschrittenen weg weitergehen, wie weit nähern wir uns wieder jenem das bereits war … unbewußt … und vielleicht in einer anderen ausführung, wobei das eine das andere nicht zwangsweise ausschließen muß.

[tbc]

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