an manchen tagen … und vor allen dingen

song | nomansland – seven seconds
mood | somewhere between slighty pissed off and partly amused

manchmal wünschte man sich, gewisse dinge wären nie erfunden worden. geschweige denn, jemand wäre nicht einmal im traum auf einen gedanken gekommen, der am ende zu manchen dingen führte, die wir heute als sozusagen selbstverständlich ansehen. handys, computer, m$, andere weichware, einkaufszentren, elektrofachhändler, und ähnliches.

da sitzt mal also am frühen nachmittag nichts ahnend vor besagter mühle und möchte in aller ruhe die zeitung lesen, während nebenbei noch etwas vor sich hinzobbelt. nicht, daß es nicht funzen würde … zumindest so lange, bis man sich kurz entfernt, weil man sich dazu entchlossen hatte, daß man doch einen kaffee braucht … man mit der kanne für den wasserkocher zurückkommt … und einem ein bereits bekannter blue screen freudig entgegenwinkt. toll … kein hinweis, nada. wohl doch zeit, das board zu wechseln. yadda. zu allem überfluß stellt man dann auch noch fest, daß der akku vom handy kurz vorm verrecken …

zwei stunden später findet man sich in begleitung in vösendorf wieder – nachdem man unterwegs noch ca etwas mehr als die hälfte einer 300g-tafel milka in sich begrub. stapft einmal die hälfte des weges zurück, um den gewünschten händler … in seiner planlosigkeit zu betreten. noch mehr planlosigkeit, weil nüsse ahnung, welches board man jez nimmt und überhaupt und es kotzt einem noch mehr an, daß man eine zwei monate alte gfx-karte treten kann, … blah … mtten im laden kurzerhand quasi zu zelten deucht auch nicht als endgültige lösung des problems, jedoch scheint sich ein lichtblick, nachdem ein freundlicher kundenberater weiterhalf.
die zwangsverpflichtete begleitung in den unendlichkeiten des ladens wiederzufinden war eine andere sache, der besuch bei der ungleich größeren konkurrenz des eben verlassenen ladens … naja. aus reiner neugierde nimmt man den bescheidenen zettel mit den gesammelten liebeserklärungen von m$ und stellt die gleiche frage einem dort anwesenden kundenberater. der darauf folgenden reaktion entnahm ich unter anderem die erkenntnis, dort so schnell nichts mehr zu kaufen [ich bin doch nicht blöd, mann … ach ne, echt jez?] … bei der auskunftsfreudigkeit hätte ich auch gleich bill gates eine mail schicken können – oder tante guuugl ein dankesschreiben.

doch was mich ehrlich gesagt am meisten erstaunte … wie ich auf dem rückweg von ikea [besser nicht weiterfragen] feststellen mußte … freitag abend, sieben uhr … und die gesamte scs ist am schließen???? wtf????! gehen die uhren auf der anderen seite der stadtgrenze doch anders? andere welt? anderer planet? man kann nur mehr staunen …

[eta] kann jemand bitte diese ganzen poker-§$%%$§$% [popups] freundlicherweise abschaffen? ich weiß nicht, was nerviger ist, die oder die mit dokumentarischen gymnastikübungen.


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